Ausgewählte Projekte (2016 bis 2020) im Themenfeld »Soziale Inklusion: Chancen und Barrieren«

 

»Soziale Inklusion« lässt sich aus unterschiedlichen Perspektiven analysieren:

  • Einerseits aus jener Perspektive der Personen und ihrer Haushalte, die einem mehr oder minder hohen Ausgrenzungsrisiko unterliegen; sei es aufgrund fehlender Ressourcen, einer systematischen Ungleichstellung, wenn nicht sogar faktischer Diskriminierung.
  • Andererseits aus der Perspektive jener Personen und ihrer Haushalte, deren Ressourcen und Ressourcenverwendung ihre Inklusion sicherstellen.

Über »deskriptive« Monitorings hinaus führt Synthesis Forschung auch »aktivierende« Monitorings durch. Dazu zählen Informationssysteme für Einrichtungen, deren Aktivitäten auf die Inklusion von ausgrenzungsgefährdeten Jugendlichen, Frauen und Männern gerichtet sind; vor allem in Hinblick auf eine unzureichende Integration in das Erwerbsleben. Dieses aktivierende Monitoring unterstützt die Qualitätssicherung und Organisationsentwicklung der betreffenden Einrichtungen:

  • »Progress/PPA-Index/SIMUL: Gestaltung, Innovation und Steuerung beruflicher Rehabilitation im Rahmen des BBRZ« (seit 2012/2017)
  • »Transflow: Beschäftigungsintegration im Rahmen von Job-TransFair« (seit 2012)
  • »Konnex: Qualifikationsangebote des baz« (seit 2016)

Was die Perspektive der Personen und Haushalte betrifft, die als »inkludiert« gelten können, so stehen vor allem die »Risiken«, gegen die sie sich vorsehen im Vordergrund. Dazu gehören für viele Haushalte die sich im Lebenszyklus ergebenden, ungewöhnlich hohen Ausgaben; etwa bei der Neuversorgung mit Wohnraum oder bei Schadensfällen im weitesten Sinn:

  • »Rotix: Ein sozio-ökonomisches Modell der Nachfrage nach Sparprodukten und Versicherungsleistungen« (2016/2017)

Der Integration in Hinblick auf Wohn- und Arbeitsplatzversorgung von zugezogenen Frauen, Männern und Kindern in Wien widmet sich die Studie für die Stadt Wien:

  • »Wohnen und Arbeiten – Wie Integration in Wien verläuft« (2016)
  • »Wohnen und Arbeiten – Wer kommt / wer bleibt?« (2017)

Die Aufenthaltsverfestigung von Frauen und Männern der Zuwanderungsjahrgänge 2007, 2011 und 2016 stehen im Mittelpunkt einer Analyse, erstellt im Auftrag der ÖIF, die nach den drei unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen differenziert: Freizügigkeit im EU-Raum; Migration (ohne Fluchthintergrund) aus »Drittstaaten«; Asylbewerber und subsidiär Schutzberechtigte:

  • »Erwerbsverläufe von Migrant/innen aus der EU, aus Drittstaaten und Flüchtlingen aus Syrien, Afghanistan und der Russischen Föderation im Vergleich« (2019)