Ausgewählte Projekte (2016 bis 2020) im Themenfeld »Soziale Inklusion: Chancen und Barrieren«

 

»Soziale Inklusion« lässt sich aus unterschiedlichen Perspektiven analysieren:

  • Einerseits aus jener Perspektive der Personen und ihrer Haushalte, die einem mehr oder minder hohen Ausgrenzungsrisiko unterliegen; sei es aufgrund fehlender Ressourcen, einer systematischen Ungleichstellung, wenn nicht sogar faktischer Diskriminierung.
  • Andererseits aus der Perspektive jener Personen und ihrer Haushalte, deren Ressourcen und Ressourcenverwendung ihre Inklusion sicherstellen.

Was die Perspektive von Personen betrifft, die mit Ausgrenzungsrisiken und Ungleichstellung konfrontiert sind, so setzt die sechste Forschungsperiode die Entwicklungs­arbeiten der vorangegangenen Forschungsperiode fort.

Dies betrifft Monitoring-Systeme und ihre empirischen Befunde im Themenbereich »Ungleichstellung von Frauen und Männern«.

  • »Im Kontakt mit dem AMS. Mikrostatistische Verlaufs­analysen des Gender Gap Panels«

Auch der Themenbereich »Erwerbspersonen mit Asylhinter­grund« bildet einen Schwerpunkt:

  • »Von der Grundversorgung in die Erwerbstätigkeit: Integrationsverläufe von Erwerbspersonen mit Asylhintergrund«

Über »deskriptive« Monitorings hinaus führt Synthesis Forschung auch »aktivierende« Monitorings durch. Dazu zählen Informationssysteme für Einrichtungen, deren Aktivitäten auf die Inklusion von ausgrenzungsgefährdeten Jugendlichen, Frauen und Männern gerichtet sind; vor allem in Hinblick auf eine unzureichende Integration in das Erwerbsleben. Dieses aktivierende Monitoring unterstützt die Qualitätssicherung und Organisationsentwicklung der betreffenden Einrichtungen:

  • »Progress: Orientierung und berufliche Rehabilitation im Rahmen des BBRZ« (seit 2013)
  • »Transflow: Beschäftigungsintegration im Rahmen von Job-TransFair« (seit 2012)
  • »Konnex: Qualifikationsangebote des baz« (seit 2016)

Was die Perspektive der Personen und Haushalte betrifft, die als »inkludiert« gelten können, so stehen vor allem die »Risiken«, gegen die sie sich vorsehen im Vordergrund. Dazu gehören für viele Haushalte die sich im Lebenszyklus ergebenden, ungewöhnlich hohen Ausgaben; etwa bei der Neuversorgung mit Wohnraum oder bei Schadensfällen im weitesten Sinn:

  • »Rotix: Ein sozio-ökonomisches Modell der Nachfrage nach Sparprodukten und Versicherungsleistungen« (seit 2015)

Der Integration in Hinblick auf Wohn- und Arbeitsplatzversorgung von zugezogenen Frauen, Männern und Kindern in Wien widmet sich die Studie für die Stadt Wien:

  • »Wohnen und Arbeiten – Wie Integration in Wien verläuft« (seit 2016)